Hobby: Tennis spielen

Tennis spielen – ein Hobby für die Kondition

Lange galt Tennis spielen als ein , den sich nur Reiche und Adelige leisten konnten. Der Sieg von Boris Becker 1985 auf dem „heiligen“ in Wimbledon machte Tennis jedoch zu einem Volkssport. Tennis spielen wurde populär und ist es bis heute geblieben. Tennis fasziniert aber nicht nur diejenigen, die selbst aktiv spielen, sondern auch alle, die die Matches verfolgen. Damit sich jeder Zuschauer auf das konzentrieren kann, mussten die Spieler lange ganz in Weiß gekleidet sein, sodass ein Kontrast zum grünen Rasen entstand.

Ein Sport für Körper und Geist

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Wer den Tennissport als Hobby wählt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass Tennis nicht nur eine gute körperliche Kondition, sondern auch viel mentale Stärke benötigt. Tennis ist athletisch, ästhetisch und elegant, aber auch kraftvoll, anmutig und zugleich aggressiv. Tennis spielen bedeutet, mit Köpfchen und der richtigen Taktik zu spielen und die Nerven zu behalten, wenn das Spiel auf der Kippe steht und jeder einzelne Punkt wichtig ist. Tennis kann ein sehr aufregender Sport sein, für die Spieler wie auch für die Zuschauer.

Immer wieder gelingt es, ein Spiel noch kurz vor dem Ende zu drehen. Bei solchen Matches halten die Zuschauer den Atem an. Tennis verlangt einen Einklang zwischen Körper und Geist. Der Spieler muss lernen, sich zu disziplinieren, was nicht jedem gelingt, wie das Beispiel John McEnroe gezeigt hat. Der Sport ist für alle Altersklassen interessant und inzwischen zu einem beliebten Hobby geworden.

Die Geschichte des weißen Sports

Die Anfänge des Tennisspiels liegen im 13. Jahrhundert, es wurde sehr wahrscheinlich als klassisches Rückschlagspiel von Mönchen in Frankreich erfunden. Die Tennisplätze der damaligen Zeit waren die Kreuzgänge und die Innenhöfe der Klöster. gab es noch nicht, gespielt wurde mit der flachen Innenfläche der Hand. „Cache“ nannte sich dieser Vorläufer des heutigen Tennis, später dann „Jeu de Paume“, was Spiel mit der Handfläche bedeutet. Die Bälle waren zunächst aus Kork und später aus .

Im Mittelalter gab es bereits erste sogenannte Ballspielhäuser, die in dunklen gestrichen wurden, damit die Zuschauer die in weiß gekleideten Spieler besser sehen konnten. Aus dieser Zeit stammt der Begriff „weißer Sport“. Die weiße Kleidung hatte zudem einen weiteren Vorteil: Die Schweißflecken waren kaum sichtbar, denn sie galten als unfein. Ende des 14. Jahrhunderts wurden die ersten Tennisclubs gegründet und gespielt wurde in Hallen, aber auch im Freien. 1464 wurde dann in Flandern das erste Turnier ausgetragen.

Tennis – ein lasterhaftes Spiel

Schnell entwickelte sich Tennis zu einem Spiel, worauf Wetten abgeschlossen wurden. Dabei konnte viel Geld verloren oder gewonnen werden. Dies gefiel vor allem dem Klerus nicht und die Geistlichen stellten Tennis spielen als Laster dar. In England und in Frankreich war es zeitweise sogar verboten, zu spielen. Im 15. Jahrhundert kam dann der Schläger ins Spiel, der zunächst aus Holz bestand und mit Darmseiten bespannt war. Tennis wurde wieder zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung und die Schläger sowie die Bodenbeläge wurden ständig verbessert. Im 17. Jahrhundert geriet der weiße Sport erneut in Verruf und wieder waren es Wetten, Glücksspiel und Betrug, die zur Schließung der Ballhäuser führten.

Major Walter Clopton Wingfield ist es zu verdanken, dass Tennis heute eine anerkannte Sportart ist. Er ließ sich das Rasentennis oder „lawn tennis“ patentieren und stellte einheitlich geltende Regeln für das Spiel auf. 1877 wurde die erste Tennismeisterschaft auf Rasen ausgetragen, und zwar im Londoner Vorort Wimbledon.

Kondition und Koordination

Tennis zu spielen, erfordert Koordination ebenso wie Kondition. Das Spiel um den kleinen Filzball ist eine impulsive Sportart, ein für den ganzen Körper. Tennisspieler sind ständig in Bewegung, sie brauchen Kraft und Ausdauer, zudem müssen sie beweglich und schnell auf den Beinen sein. Die einzelnen Bewegungen müssen im Training immer wieder aufeinander abgestimmt werden und auch die Muskeln der Arme und Beine erfordern ein spezielles Training. Die Bewegungsabläufe beim Tennis sind komplex und ändern sich ständig. Tennis spielen findet aber ebenso im Kopf statt, denn der Spieler muss sich konzentrieren und gut reagieren können.

Wichtig ist es, den Gegner, den und die Umgebung kontinuierlich zu beobachten und einzuschätzen. Entscheidungen müssen schnell getroffen, Bewegungsabläufe ebenso schnell gestoppt und wieder beschleunigt werden. Wer Tennis spielen will, muss jederzeit dazu in Lage sein, aus dem Stand zu sprinten.

Wie hoch ist die Verletzungsgefahr?

Generell ist Tennis spielen ein sportliches Hobby ohne eine allzu große Verletzungsgefahr. Anders als beim Fußball, wird Tennis nicht mit vollem Körpereinsatz gespielt, oftmals sind nur die Beine oder die Arme von Verletzungen betroffen. Häufig werden die Knie- und Sprunggelenke in Mitleidenschaft gezogen, zu den bekanntesten Verletzungen gehört aber zweifellos der „Tennisarm“. Um solche Verletzungen zu vermeiden, ist es wichtig, sich vor dem Training oder einem Match aufzuwärmen und an den richtigen Schlagtechniken zu arbeiten. Wichtig ist auch, mit dem passenden Schläger zu spielen, um Verletzungen am Ellbogengelenk zu vermeiden.

Die richtige Ausrüstung

Wer Tennis spielen will, muss außerdem die passende Ausrüstung haben. Der wichtigste Ausrüstungsgegenstand ist der Schläger, den es in sehr vielen Varianten und Qualitäten gibt. Sich im Vorfeld beraten zu lassen, ist eine gute Entscheidung, denn der Fachmann weiß, welcher Schläger der Richtige ist. Die Schuhe müssen immer mit der Beschaffenheit des Bodens abgestimmt werden. Wer nur auf Asche spielt, braucht andere Tennisschuhe als derjenige, der in der Halle spielt. Zur Bekleidung gehören noch Shorts und Tennisröcke, Shirts in unterschiedlichen Ausführungen und Socken, am besten aus Baumwolle.

Dazu kommen noch die passenden Accessoires wie Schweißbänder für den Kopf und die Handgelenke, sowie Caps, die im Sommer vor der schützen. Wichtig ist zudem die Tennistasche, die mit der Einteilung der einzelnen Fächer perfekt auf den Tennisspieler und seine Ausrüstung abgestimmt ist.

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Fazit zum Hobby Tennis spielen

Tennis ist leider kein günstiges Hobby. Wer in einen Tennisclub eintritt, zahlt zwar die Mitgliedschaft, kann die Tennisplätze aber nutzen, wann er möchte. Ohne eine Mitgliedschaft muss man eine Platzmiete zahlen, was sich für alle lohnt, die nur gelegentlich Tennis spielen. Schläger sind schon ab 30 Euro zu haben, eine Dose mit vier Bällen schon ab fünf Euro. Teuer sind qualitativ gute Tennisschuhe, die bei 50 Euro anfangen, nach oben sind hier keine Grenzen gesetzt. Wer das Spiel mit dem Filzball erlernen will, sollte Trainerstunden nehmen, die bei 50 Euro pro Stunde anfangen.

Bild: @ depositphotos.com / luismolinero

Tommy Weber
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