Hobby: Bergsteigen

Bergsteigen – ein sportliches Hobby mit Weitsicht

Berge üben seit je her auf den eine besondere Anziehungskraft und Faszination aus. Für alle, die ein sportliches Hobby suchen, ist Bergsteigen daher eine gute Wahl. Die Berge zu erklimmen, ist ein spannendes Hobby mit einigen Herausforderungen. Wer noch nie einen Berg bestiegen hat, sollte sich auf den ersten Gipfel gründlich vorbereiten, beispielsweise auf dem Klettersteg oder beim Bergwandern. Dies sorgt für die nötige Fitness, die erforderlich ist, um die Bergwelt zu erobern.

Bergwandern – der perfekte Einstieg

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Bergwandern ist, wie Bergsteigen, ein sportliches Hobby und gleichzeitig eine sehr gute Übung, bevor es auf Gipfeltour geht. Bergwandern will gelernt sein, denn hierbei handelt es sich nicht einfach nur ums Gehen, sondern vielmehr um eine Kombination aus optimaler Kraftverteilung, Ausdauer, Rhythmus und natürlich aus Bewegung. Vom klassischen Wandern unterscheidet sich das Bergwandern als Einstieg in das Hobby Bergsteigen in unterschiedlichen Punkten:

  • Das Gelände in den Alpen ist eher selten umfassend befestigt, die Wanderer müssen daher mit sehr schmalen Wegen und Hindernissen rechnen, wie Geröll, steilen Stufen oder großen Steinen. Deshalb kann beim Bergwandern die notwendige Trittsicherheit trainiert werden.
  • Selbst die offiziellen Wege sind in den Alpen nicht immer gesichert, Berge sind schließlich die freie Natur. Viele Wege führen an tiefen Schluchten entlang, und Seile, die den Weg sichern, gibt es nicht. Bei bestimmten Pfaden ist es sogar zwingend notwendig, schwindelfrei zu sein.
  • Nicht in jedem Fall ist im alpinen Gelände der Verlauf eines Weges auch ersichtlich. Die Bergwanderer müssen lernen, sich selbst zu orientieren, um den richtigen Weg zu finden. Diese Übung kann später beim Bergsteigen von großem Nutzen sein.
  • Die Höhenunterschiede können, je nachdem, welche Tour gewählt wird, groß sein, und daher sind Fitness und technisches Können gefragt. Wird die Luft dünner, kommen viele Bergwanderer schnell an die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit. Ein sportliches Hobby wie das Bergwandern ist deshalb eine gute Vorbereitung auf die „richtig“ hohen Berge.

Ein sportliches Hobby, was Ausdauer verlangt

Bergwandern und Bergsteigen verlangen denjenigen, die sich für ein sportliches Hobby entschieden haben, einiges ab. Wie bei jedem , so gilt auch für das Bergwandern: Der Schwierigkeitsgrad wird nach und nach gesteigert. Ohne Vorbereitung zum Bergsteigen zu gehen, kann fatale Folgen haben, daher ist es besser, sich von Tour zu Tour zu steigern. Wichtig ist es, sich nicht zu überschätzen, sondern die Dauer und den Schwierigkeitsgrad der individuellen Fitness und Ausdauer anzupassen. Nicht weniger wichtig ist es, sich im Vorfeld genau zu informieren, wie hoch der Schwierigkeitsgrad der Tour ist und wie viel in etwa benötigt wird.

Bereits an den Steigungen zeigt sich, wie es beim sportlichen Hobby Bergsteigen um die Fitness bestellt ist. So kann etwa das seitliche Steigen über Kreuz für viele schon zu einer werden. Einfacher zu bewältigen sind Trittübungen auf Steinen sowie das Springen und der sichere Stand. Sie sind für das Gleichgewicht, die Trittsicherheit und die allgemeine Koordination von Bedeutung.

Die Routen und Touren genau planen

Das Erfolgsgeheimnis des Bergsteigens sind sehr genau geplante Touren mit den entsprechenden Routen. Wer sich über die Länge der Tour, die Schwierigkeit und mögliche Risiken informiert, erlebt später keine unschönen Überraschungen. Die Planung ist immer der Schlüssel zum Erfolg. In der Regel sind es die Nachlässigkeit und das Motto: „Wird schon schiefgehen“, die dazu führen, dass Bergsteiger in Not geraten. Ein sportliches Hobby wie das Bergsteigen verzeiht keine Fehler, daher sollte jeder, der in die Berge geht, sich bei unterschiedlichen Quellen informieren.

Klein anfangen

Wer mit einer leicht zu gehenden Tour und einem nicht allzu hohen Berg anfängt, wird auch weniger Enttäuschungen erleben. Hier kann jeder, der das Bergsteigen für sich entdeckt hat, seine Fitness testen und wird sehr schnell merken, ob ein sportliches Hobby wie das Bergsteigen für ihn überhaupt infrage kommt. Der erste Gipfel muss nicht hoch sein, aber es ist ein wunderbares Gefühl, ihn geschafft zu haben. Mit der Übung steigt natürlich auch das Selbstvertrauen und die Berge können nach und nach höher werden. Geht es um ein schwierig zu gehendes Gelände, dann ist es immer besser, einen Bergführer an der Seite zu haben, der die Tour anführt. Natürlich muss es am Anfang nicht der Eiger sein, der über die Nordseite bezwungen wird, es gibt sogar in den Alpen viele attraktive Gipfel, die für Anfänger perfekt geeignet sind.

So wichtig ist die richtige Ausrüstung

Ein sportliches Hobby braucht zudem immer die passende Ausrüstung. Beim Bergsteigen spielt sie eine besonders wichtige Rolle. Immer wieder geraten „Bergsteiger“ in Not, weil sie mit Turnschuhen unterwegs zum Gipfel waren und das Wetter plötzlich umgeschlagen ist. Nur die richtigen, perfekt passenden Bergschuhe bieten einen sicheren Halt. Die Sohle muss profiliert sein und sie sollte einen sehr guten Schutz für die Fußknöchel bieten. Wenn im Tal die scheint, kann es auf dem Gipfelgrat schon ganz anders aussehen. Bergsteiger müssen in jedem Fall auf einen plötzlichen Wetterumschwung gerüstet sein und sollten daher neben einem wärmenden Fleecepullover immer eine Regenjacke im Rucksack haben.

Die sollte wasser- und windabweisend sein, denn niemand möchte von einem Regen- oder Schneeschauer überrascht werden und dann mit einer nassen Jacke weiter aufsteigen. Ein Stirnband und eine gute Sonnenbrille sollten ebenfalls zur Ausrüstung gehören. Energieriegel nehmen wenig weg, aber sie machen satt und geben ausreichend Power auf dem Weg zum Gipfel. Nicht vergessen sollten Bergsteiger und Tourengeher eine Box für die Erste Hilfe, ferner sollte ein Biwaksack nicht fehlen, falls in den Bergen übernachtet werden muss.

Video: WAS IHR WISSEN MÜSST – Training für die Berge #01 | Einstieg ins Thema!

WAS IHR WISSEN MÜSST - Training für die Berge #01 | Einstieg ins Thema!

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Fazit zum Hobby Bergsteigen

Der legendäre George Mallory, der für viele der erste Mensch auf dem Mount Everest war, wurde einmal gefragt, warum er Bergsteiger wurde. Der Brite antwortete: „Ich will die Welt aus einer wunderschönen Perspektive betrachten“. Diese Antwort würde wahrscheinlich jeder Bergsteiger noch heute sofort unterschreiben. Auf dem Gipfel eines Berges zu stehen, ist ein erhabenes Gefühl von Freiheit, selbst wenn es nicht der höchste Berg der Welt ist. Dem Bergsteiger liegt die Welt praktisch zu Füßen und für diesen Moment nimmt er alle Mühen und Herausforderungen in Kauf. Bergsteigen ist ein faszinierendes und sportliches Hobby, und das nicht nur für diejenigen, die wie George Mallory die Welt aus einer anderen Perspektive sehen wollen. Bergsteigen ist zudem ein für wagemutige Abenteurer, und wer am Gipfel ankommt, wird mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Bild: @ depositphotos.com / OlyPhotoStories

Tommy Weber
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