Hobby: Skilanglauf

Skilanglauf – ein gesundes Hobby für den ganzen Körper

Mit einem Sommerurlaub am Strand oder Pool kann sich nicht jeder anfreunden. Viele verreisen lieber in der kalten Jahreszeit, um ihrem Hobby, dem Skilanglauf nachgehen zu können. Skilanglauf ist ein sehr gesundes Hobby und niemand muss dafür in die Berge reisen. In den deutschen Mittelgebirgen, wie dem Harz, dem Erzgebirge, dem Sauerland oder dem Thüringer Wald, sind die Loipen gespurt. Skilanglauf hat sich in den vergangenen Jahren zu einer Trendsportart entwickelt und ist nicht nur als ein gesundes Hobby, sondern auch als Work-out sehr beliebt.

Alles andere als langweilig

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Für viele ist der Skilanglauf eine eigentlich langweilige Sportart aus dem Norden Europas, für die sehr schmale Ski benutzt werden. Wer schon einmal auf den schmalen Skiern durch einen tief verschneiten Winterwald gelaufen ist, wird darüber wahrscheinlich anders denken. Der Langlauf ist eine Erholung für den Geist und ein Ganzkörpertraining für den Körper. Jeder Langläufer muss dabei sein eigenes Tempo und seinen Rhythmus finden. Wenn alles stimmt, wird der Skilanglauf zu einem echten Vergnügen. Anfänger sollten sich jedoch zunächst eine Ausrüstung leihen, um auszuprobieren, wie sie mit den schmalen Brettern zurechtkommen. Zudem ist es ratsam, zuerst eine Skilanglauf Arena zu besuchen, wie es sie in den Alpen und in den Mittelgebirgen gibt.

Eine solche Arena verfügt über ein Netz von Loipen in unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgraden. So hat beispielsweise die Zugspitz Arena in Tirol ein Loipennetz mit einer Gesamtlänge von 110 Kilometer. Klassische Langläufer, aber auch Skater können dort ihrem Hobby nachgehen. Mittlerweile ist Skilanglauf sogar bei Dunkelheit möglich, da es beleuchtete Loipen gibt.

Welche Ski sind die Richtigen?

Ein gesundes Hobby wie der Skilanglauf braucht natürlich die richtige Ausrüstung. Ideal für Anfänger sind die klassischen Langlaufski, die kein sogenanntes Steigwachs benötigen. Diese Ski sind ebenfalls als Fellski, Schuppenski oder Nowaxski bekannt. Fell oder Schuppen dienen hier als eine mechanische Hilfe bei Anstiegen und sie vermindern beim Abdrücken, dass der Läufer im Schnee nach hinten wegrutscht. Diese Ski sind zwar für Anfänger geeignet, aber ein gewachster Ski ist dennoch die bessere Lösung. Das regelmäßige Wachsen, am besten mit Heißwachs, macht erst das perfekte Gleiten möglich, zudem werden die Ski geschont. Die Länge der Ski ist von der Körpergröße sowie vom Gewicht abhängig. Optimal ist es, wenn die Ski zehn bis maximal 20 Zentimeter über den Kopf ragen.

Stöcke und Schuhe

Die Skistöcke sind beim Langlauf so etwas wie der Motor, daher sollten sie immer mit sehr großer Sorgfalt ausgesucht werden. Werden sie in den Schnee gesteckt, sollte sie beim klassischen , was die Länge angeht, bis unter die Achselhöhlen reichen. Skistöcke für den Langlauf sollte immer bruchfest, aber angenehm leicht sein. Der Griff muss gut in der Hand liegen und die Schlaufe, die für Sicherheit sorgt, muss sich ohne Probleme verstellen lassen. Grundsätzlich gilt: In der sogenannten Schwungphase muss die Schlaufe das freie Führen des Skistocks mit der offenen Hand ermöglichen.

Ein gesundes Hobby wie der Skilanglauf braucht natürlich die passenden Schuhe. Sind die Schuhe nicht der Form des Fußes angepasst, dann führt dies zu schmerzhaften Blasen, und ein gesundes Hobby wird schnell zu einer echten Qual. Wer den klassischen Stil bevorzugt, wird Blasen, Druckstellen und scheuernde Stellen an den Fersen bekommen. Bevor es in den Winterurlaub geht, ist es also ratsam, vorher in aller Ruhe die passenden Langkaufschuhe anzuprobieren und sie eine Weile zu Hause zu tragen, um schmerzhafte Überraschungen in der Loipe zu vermeiden.

Welche Kleidung ist geeignet?

Alle, die auf die Loipe gehen wollen, sollte bei der darauf achten, dass sie atmungsaktiv ist und Feuchtigkeit regulieren kann. So ist ein Shirt aus Baumwolle keine besonders gute Wahl, denn die Baumwolle wird sich schon bei der kleinsten Anstrengung mit Schweiß vollsaugen. Irgendwann klebt das Shirt dann wie ein nasser Sack am Körper, was nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich ist, wenn der Körper auskühlt. Zu weit geschnitten darf die Kleidung allerdings auch nicht sein. Wer eine längere Tour plant, sollte außerdem keinen allzu großen und prall gefüllten Rucksack mitnehmen.

Besonders wichtig sind die Langlaufhandschuhe. Wie die Schuhe, sollten auch die Handschuhe immer gut sitzen, da sich nur so Blasen vermeiden lassen. Die Handschuhe dürfen zudem weder zu dünn, noch zu dick sein. Sind sie zu dünn, dann kann es zu Verletzungen bei einem Sturz führen, sind sie zu dick, dann geht das Gefühl für die Schlaufen des Skistocks verloren.

Wenn der Tag kalt ist, ist eine Mütze, die ebenfalls eng am Körper sitzen sollte, eine gute Idee. Am besten auch nicht die Sonnenbrille vergessen, damit die Augen nicht schmerzen.

Ein gesundes Hobby für Körper und Seele

Obwohl Skilanglauf ein gesundes Hobby ist, werden die ersten Meter auf den schmalen Skiern wahrscheinlich sehr anstrengend sein. Nicht immer fällt es leicht, das Gleichgewicht zu halten, hier müssen das Timing und der genaue Ablauf der Bewegungen stimmen. Beim Langlauf werden 95 Prozent des Muskelapparats beansprucht und aktiviert, was besonders für Arme und Beine gilt. Bauch, Rücken und Po sind ebenfalls in , geschont werden hingegen die Gelenke. Ein gesundes Hobby ist Langlauf aber vor allem für das Herz und den Kreislauf. Die frische, klare Luft und die sorgen bei vielen Langläufern für einen echten Endorphin-Rausch.

Langlauf ist das perfekte Work-out für alle, die acht oder mehr Stunden an einem Schreibtisch sitzen. Sie sollten an den Wochenenden die Gelegenheit nutzen und zum Langlaufen fahren. Wer die Loipen direkt vor der Haustür hat, kann den Feierabend nutzen, die Ski unterschnallen und loslaufen.

Video: Langlauf Technik – Langlauf Klassisch lernen

Langlauf Technik – Langlauf Klassisch lernen

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Fazit zum Skilanglauf

Um den Skilanglauf, die korrekte Abfahrtstechnik, das Bremsen und einen Notsturz zu lernen, ist ein Kurs zu empfehlen. Die Anfänger lernen dort, wie sie sich auf abschüssigen Abschnitten der Strecke richtig verhalten, wenn plötzlich ein Hindernis auftaucht. Damit es ein gesundes Hobby bleibt, sollten Anfänger wissen, wie sie sich in einer solchen Situation verhalten müssen, damit es nicht zu schweren Stützen kommt. Einsteiger sollten sich für den Anfang für eine eher kurze und weniger anspruchsvolle Loipe entscheiden. In den Langlaufgebieten sind diese Loipen Blau gekennzeichnet, genauso wie im alpinen Skilauf. Rot ist eine mittelschwere Strecke und Schwarz zeigt eine sehr anspruchsvolle Strecke an, die für Anfänger im Skilanglauf noch nicht geeignet ist.

Bild: @ depositphotos.com / ubrimo

Tommy Weber
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