Hobby: Darts

Das Hobby Darts – ein Spiel für die ganze Familie

In der Mehrzahl der Familien hat jedes Mitglied ein eigenes Hobby, nur wenige Freizeitbeschäftigungen begeistern alle Familienmitglieder gleichermaßen. Das Hobby Darts gehört dazu. Dieses Geschicklichkeitsspiel erfreut sich aktuell großer Beliebtheit und die großen Turniere werden regelmäßig im Fernsehen übertragen. Das Interessante am Hobby Darts ist, dass es keine Altersgrenzen gibt. wie auch Großeltern versuchen, mit den kleinen Pfeilen möglichst hohe Punktzahlen auf der Dartscheibe zu erreichen.

Darts ist ein Hobby, das eine Vielzahl von kognitiven Fähigkeiten fördert, es ist spannend und da es viele Spielvarianten gibt, wird es auch nie langweilig.

Warum das Hobby Darts Konzentration verlangt

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Um eine möglichst hohe Punktzahl beim Darts zu erreichen, ist Konzentration erforderlich. Während des Zieles wird das entsprechende Punktfeld anvisiert und da der Spieler nicht auf den Pfeil in seiner Hand schaut, ist Darts ein Hobby, das die Augen-Hand-Koordination fördert. Vielen hilft das Hobby Darts dabei, Stress abzubauen oder um Stressresistenz aufzubauen. Dies wiederum wirkt sich positiv auf die kognitiven Fähigkeiten aus, die der Spieler auch im alltäglichen Leben braucht. So wird es einfach, selbst unter Druck die Nerven zu behalten und überlegt zu handeln.

Darts ist ein vielseitiges Geschicklichkeitsspiel. Da es mehrere Varianten gibt, passt sich das Hobby mühelos an die unterschiedlichen Altersgruppen an. Die Mischung aus Zielen und Wurfstärke macht Kindern wie auch Erwachsenen großen Spaß. Gespielt wird allein, zu zweit oder als Gruppe.

Keine großen Vorbereitungen

Das Hobby Darts braucht keine großen Vorbereitungen und die Kosten halten sich in überschaubaren Grenzen. Ein teurer Kurs oder ebenso teure Trainingseinheiten sind nicht notwendig. Gesundheitliche Probleme sind beim Darts ebenfalls nicht zu erwarten, eher ist das Gegenteil der Fall. Für ältere ist dieses Hobby nur zu empfehlen, da es die Gelenke schont. Alles, was Dartspieler brauchen, ist eine ruhige Hand, Konzentration und ein sicheres Auge. Darts kann drinnen wie draußen gespielt werden und damit passt sich das immer an die Freizeit an. Wem das Hobby Darts gut gefällt, der kann einem Verein beitreten und sich dann mit anderen Spielern messen. Die Regeln sind relativ einfach, was den Einstieg in dieses Hobby erleichtert.

Was wird zum Darts spielen benötigt?

Alle, die Darts zu ihrem Hobby machen wollen, brauchen die entsprechende Grundausstattung. Im Mittelpunkt steht hier die Dartscheibe, auch Dartboard genannt. Dabei handelt es sich um eine aus Sisal gepresste Scheibe, deren einzelne Felder mit Draht unterteilt sind. Beim Kauf der Scheibe ist es wichtig, darauf zu achten, dass die Fasern nicht zu fest verarbeitet wurden, damit die Pfeile leichter darin stecken bleiben. Die Drähte sollten zugleich sehr dünn sein, damit ein Abpraller vermieden wird. Neben der klassischen Dartscheibe gibt es inzwischen auch elektronische Dartboards, die aber identisch aufgebaut sind.

Die Einteilung der Dartscheibe

Jedes Modell ist in 20 Segmente unterteilt, die alle die gleiche Größe haben. Die hohen und die niedrigen Punkte liegen dicht nebeneinander, zudem durchziehen zwei Ringe die Scheibe, das sogenannte Doppel- sowie das Dreifachsegment. In der Mitte der Scheibe befindet sich das Single Bull ganz in Grün, und darin das Bull’s Eye in leuchtendem Rot. Das Bull’s Eye hat einen Durchmesser von 1,27 Zentimeter, das Single Bull misst 3,18 Zentimeter.

Die verschiedenen Pfeile

Jeder Spieler erhält beim Darts spielen drei Pfeile. Diese Pfeile bestehen aus einer Spitze, die sich Barrel nennt, einem Schaft und dem sogenannten Flight. So werden die schmalen Blättchen oder Flügel des Pfeils genannt. Sie sorgen dafür, dass der Pfeil während des Wurfs auf Kurs bleibt.

Unterschieden werden die Pfeile in zwei Varianten:

  • Handelt es sich um Steeldarts, dann besteht die Spitze immer aus Metall. Diese Pfeile sind 30,5 Zentimeter lang und bringen rund 50 Gramm auf die Waage.
  • Softdarts haben eine Spitze aus Kunststoff und werden beim Automatendarts benötigt. Diese Pfeile sind maximal 16,8 Zentimeter lang und wiegen nur 21 Gramm.

Die Regeln

Bevor es losgeht, muss sich das Bull’s Eye in einer Höhe von 1,73 Meter befinden, dementsprechend hoch sollte die Dartscheibe an der Wand befestigt werden. Die Spielregeln schreiben außerdem vor, dass zwischen dem Spieler und der Scheibe ein Abstand von 237 Zentimetern liegen muss. Beim äußeren Ring auf der Scheibe wird die Punktzahl immer verdoppelt. Trifft der Spieler in das nächst größere Feld, dann zählen die Punkte wieder einfach. Danach folgt ein schmaler Ring, der die gleiche hat wie der äußere Ring, aber mit der doppelten Punktzahl. Wer beim Hobby Darts in diesen Ring trifft, bekommt die dreifache Punktzahl. Wenn beispielsweise der Pfeil im inneren roten Bereich steckt, ist es eine 20, gezählt wird aber eine 60.

In der Mitte der Scheibe gibt es noch einmal zwei Kreise. Das rote Feld, was sich in der Mitte des Bull’s Eye befindet, zählt 50 Punkte. Ein Treffer im grünen Ring rund um das „Bullenauge“ wird mit 25 Punkten belohnt.

Die Turnierversion

Für das Hobby Darts gibt es mehrere Versionen. Eine allgemeine Version ist das X01-Spiel, die bekannteste Version, die auch bei Turnieren gespielt wird, nennt sich 501. Das Ziel hierbei ist es, von 501 Punkten auf null zu kommen, und zwar mit so wenig wie möglich Würfen. Das Schwierige an dieser Variante ist, dass der Wurf, bevor die Null erreicht wird, ein Wurf in ein Doppelfeld sein muss. Jeder der Spieler wirft dabei nacheinander mit drei Pfeilen. Dann wird das Ergebnis summiert und anschließend von den 501 abgezogen, bis am Ende nur noch die Null bleibt.

Wer einen Durchgang gewonnen hat, hat einen sogenannten Leg gewonnen und spielt dann um den Satzmodus. Um so etwas zu erreichen, muss ein Spieler drei Legs vor seinem Gegner liegen, in dem Fall gewinnt er den Satz.

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Fazit zum Hobby Darts

Das Hobby Darts erfordert eine gewisse Übung, um einmal einen kompletten Satz durchzuspielen. Da Darts auch gut allein gespielt werden kann, bleibt jedem viel zum Üben. Wer erfolgreich spielen möchte, sollte zudem an seiner Haltung arbeiten. Beim Abwurf des Pfeils sollte immer ein Bein vorn an der Abwurflinie stehen, und zwar entweder parallel zur Abwurflinie oder mit der Spitze des Fußes zur Dartscheibe. Profis empfehlen, den Dartpfeil in die ganze Hand zu nehmen und nicht nur mit zwei Fingern zu fassen. Wer den Pfeil ganz in die Hand nimmt, hat immer eine bessere Kontrolle über seinen Wurf.

Bild: @ depositphotos.com / w_lenu_nu.hotmail.com

Tommy Weber
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